Im EZW gibt es keine „Raritäten“ die nicht behandelt werden.

Die Haut ist das größte und vielseitigste Organ des menschlichen Körpers.

Die Diagnose der Vielfalt ihrer Erkrankungen erfordert eine langjährige Expertise im klinischen Bereich, wissenschaftliche Kompetenz und Neugier, den Wille zur Weiterbildung sowie ein hohes Maß an Empathie.

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Unsere Praxis bietet ein umfassendes Behandlungsspektrum für sämtliche Hauterkrankungen der konservativen Dermatologie, einschließlich der Kinderdermatologie sowie der Dermato-Onkologie (Stichwort: Hautkrebs-Vorsorge), der Venerologie (sexuell übertragene Erkrankungen) und Schwangerschaftsdermatosen bis hin zu den chronisch-entzündlichen Erkrankungen der Haut.

Unser Behandlungsspektrum

Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris)

In Österreich leiden rund 200.000 bis 250.000 Menschen an Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris) und die Erkrankung stellt damit eine der häufigsten chronisch entzündlichen Hauterkrankungen dar, die in jedem Alter auftreten kann. Die Ursachen der Schuppenflechte sind bisher allerdings noch immer nicht geklärt.

Psoriasisarthritis

Die bekannteste Krankheit, die sowohl Haut als auch Gelenke betrifft, ist die Psoriasisarthritis. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Psoriasispatient im Verlauf seiner Krankheit auch eine Gelenkentzündung (Arthritis) oder eine Entzündung der Sehnenansätze (Enthesitis) entwickelt liegt zwischen 20 und 30 Prozent.

Borreliose

Auch im Verlauf der bakteriellen Infektionskrankheit Borreliose, die durch Zecken übertragen wird, kann es zu entzündlichen Hautveränderungen – inklusive Gelenkbeteiligung – kommen. In Österreich sind laut MedUni Wien jährlich erneut 70.000 Menschen betroffen, obwohl nicht jeder infizierter Zeck tatsächlich auch ein potentielle Gefahr darstellt.

Kollagenosen

Zu den Kollagenosen zählen der Lupus erythematodes (LE), die Sklerodermie und die Dermatomyositis. Eine besondere Zeichnung, das Schmetterlingserythem im Gesicht, kennzeichnet den LE. Fast 90% aller PatientInnen dieser Autoimmunerkrankung, die nicht nur die Haut sondern zahlreiche innere Organsysteme betreffen kann, weisen eine Gelenkentzündung auf.

Neurodermitis (Atopisches Ekzem)

Das Atopische Ekzem, bekannter als Neurodermitis, zählt zu den häufigsten chronisch entzündlichen Dermatosen. Atopische Erkrankung sind durch eine auffallend überschießende Reaktion des Immunsystems gekennzeichnet und zu einem großen Anteil vererblich. Die Erkrankung tritt häufig im Erwachsenen- oder Seniorenalter erstmals auf.

Blasenbildende Autoimmundermatosen

Bei den komplex verlaufenden Erkrankungen Pemphigus, Pemphigoid und Morbus Duhring handelt es sich um blasenbildende Autoimmunerkrankungen. Das Immunsystem kann dann nicht mehr sicher zwischen körpereigenen und körperfremden Stoffen unterscheiden und bildet Antikörper, die gegen Bestandteile der Haut gerichtet sind.

Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata)

Die entzündliche Erkrankung der Haut betrifft nur deren behaarte Regionen. In etwa 80 Prozent der Fälle beschränkt sich der Haarausfall auf das Kopfhaar, manchmal sind Augenbrauen und Wimpern inkludiert. Etwa ein bis zwei Prozent aller Menschen erleiden in ihrem Leben eine leichtere Variante der Autoimmunerkrankung.

Knötchenflechte (Lichen ruber)

Die schubartig verlaufende Knötchenflechte zählt zu den entzündlichen Hauterkrankungen. Die stark juckenden Hautveränderungen können zunächst im Bereich der Handgelenke und Unterschenkel entstehen oder wie ein Ausschlag den gesamten Körper bedecken. Bei ca. 30 Prozent der Patienten ist auch die Mundschleimhaut betroffen.

Nesselsucht (Urtikaria)

Die Urtikaria ist neben der Neurodermitis und der Schuppenflechte die häufigste Hautkrankheit Europas. Ihre Symptome ähneln den Hautreaktionen, die bei Kontakt mit Brennesseln (lat.: urtica) entstehen. Tatsächlich ist hier aber der Botenstoff Histamin beteiligt, den das Immunsystem „irrtümlich“ in großen Mengen freisetzt.

Akne und Rosazea

Während die Ursache für die Akne – einer entzündlichen Hauterkrankung des Jugendalters – die vermehrte Talgproduktion bedingt durch männliche Hormone in Kombination mit einer Verhornungsstörung darstellt, ist die Entstehung der Rosazea noch unbekannt. Sie betrifft Männer und Frauen ab dem 40. Lebensjahr etwa gleich häufig.

Gutartige und bösartige Tumore der Haut

Basaliom, Spinaliom, Melanom und Morbus Bowen: Genetik, Hauttyp und der Umgang mit UV-Licht sind bei der Entstehung von Hauttumoren wichtige Komponenten. Frühkindliche hohe Sonnenbelastung erhöht das Risiko für das Auftreten des Malignen Melanoms. Die Entwicklung des Weißen Hautkrebs hängt dagegen mit der Sonnenexposition auf Lebenszeit zusammen.

Muttermalkontrolle (digitale Auflichtmikroskopie)

Vorsorge beginnt bei Selbstkontrolle: Doch die Unterscheidung zwischen gutartigen Muttermalen (Nävuszellnävi) und bösartigen Tumoren ist mitunter schwierig. Mittels modernster digitaler Auflichtmikroskopie (mit bis zu 200-facher Vergrößerung) ist die so wichtige Früherkennung beim aggressiven Malignen Melanom in Kombination mit erfahrener Diagnostik des Fachpersonals gewährleistet.

Akne inversa (Hidradenitis suppurativa)

Die Akne inversa tritt in form von entzündlichen Knoten in den Haarwurzeln der Achsel- und Schamhaare (Terminalhaarfollikel) sowie in den Hautumschlagfalten, den Leisten, Bauchfalten und unter der weiblichen Brust auf. Die Entwicklung beginnt oft ab dem jungen Erwachsenenalter, verläuft schmerzhaft und stellt eine Belastungsprobe für die Betroffenen dar.

Pyoderma gangränosum

Bei dieser Hauterkrankung, bei der es zu einer Geschwürbildung (Ulkus) der Haut kommt, scheint das Immunsystem auf die Haut selbst zu reagieren: Sind bei anderen entzündlichen Hauterkrankungen meist Lymphozyten oder Antikörper involviert, sind beim Pyoderma gangränosum vorwiegend neutrophile Granulozyten („Fresszellen“) beteiligt.

Hautpilz (Tinea)

Die Tinea ist eine durch Dermatophyten (Fadenpilze) hervorgerufene, ansteckende, entzündliche Hauterkrankung. Eintrittspforte der Erreger sind häufig die Zehenzwischenräume, die Übertragung erfolgt i.d.R. durch Kontakt mit infizierten Menschen oder Tieren. Betroffen sein können alle Körperregionen, am häufigsten jedoch Zehenzwischenräume und Nägel.

Fieberblase (Herpes simplex)

Brennende, juckende Lippen, schmerzhafte Bläschen – die typischen Symptome des Lippenherpes kündigen sich bei den Betroffenen merklich an. Verursacht wird die Erkrankung durch zweierlei Arten von Herpesviren: Herpes Simplex Typ 1 (HSV 1) und Typ 2 (HSV 2), wobei der Lippenherpes (Herpes labialis) vorwiegend durch Typ 1 ausgelöst wird.

Genitalherpes (Herpes genitalis)

Auch beim Herpes genitalis sind die Schleimhäute von Viren des Herpes Simplex – v.a. Typ 2 (HSV 2) – befallen. Die Erstinfektion verläuft meist unbemerkt, dennoch werden Betroffene zur lebenslangen Infektionsquelle. Klinisch äußert sich der Genitalherpes durch schmerzhafte Hautbläschen, Jucken und Kribbeln im Intimbereich.

Gürtelrose (Herpes zoster)

Aus der Familie der Herpes-Viren stammt auch das Varicella-Zoster-Virus. Der Auslöser für die Infektionskrankheit kann in der Kindheit erstmals in Form der Windpocken auftreten. Nach deren Abheilen schlummern die Viren lebenslang in Nervenknoten und „erwachen“ bei zehn bis 20 Prozent der Erwachsenen erneut.

Weichteilinfektionen (Wundrose/Erysipel, Phlegmone)

Durch Verletzungen der Haut haben Bakterien Zugang in deren tiefen Schichten, wo sie Entzündungen hervorrufen können. Eine Wundrose (Erysipel) betrifft die Dermis (Lederhaut) und ist gekennzeichnet durch eine hellrote Überwärmung der Haut meist am Unterschenkel oder im Gesicht verbunden mit Fieber und Schüttelfrost.

Impetigo contagiosa

Die Borken- oder Grindflechte ist mit einem Vorkommen von 20 Fällen pro 1000 Einwohner im Jahr die häufigste bakterielle und hoch ansteckende Hauterkrankung des Kindesalters. Die Infektion erfolgt durch Stapphylococcus aureus oder ß-hämolysierenden Streptokokken und geht mit Blasenbildung sowie gelblicher Verkrustung einher.

Syphilis

Die Syphilis ist eine sexuell übertragene Erkrankung, die weltweit wieder vermehrt auftritt und durch das Bakterium Treponema pallidum ausgelöst wird. Die Infektion wird durch den direkten Kontakt mit Haut- oder Schleimhautläsionen übertragen, die hauptsächlich im genito-analen Bereich, aber auch in der Mundhöhle auftreten können.

Gonorrhoe (“Tripper”)

Die Geschlechtskrankheit wird durch eine Infektion mit dem Bakterium Neisseria gonorrhoeae ausgelöst und kann unbehandelt zu Unfruchtbarkeit führen. Sie wird bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr übertragen, oder bei der Geburt von der Mutter auf das Kind. Kondome verringern das Risiko, sich mit Gonorrhoe zu infizieren.

„Gewöhnliche“ Warzen, Kondylome, Dellwarzen

Die Hautwucherungen entstehen an Händen, Füßen und – wie die sexuell übertragenen Kondylome (Feigwarzen) auch an den Schleimhäuten des Genitalbereichs. Sie werden durch humane Papillomaviren (HPV) verbreitet, Dellwarzen durch Pockenviren. Begünstigend wirken bereits geschädigte Haut, ein schwaches Immunsystem sowie die Neigung zum Schwitzen.

Kontaktallergien (Kontaktekzem)

Bei einer Kontaktallergie reagiert das Immunsystem überempfindlich auf die Berührung mit einer bestimmten Substanz. Es entstehen Entzündungen im Bereich der Oberhaut (Ekzeme). Metalle wie Nickel in Schmuckstücken, Duftstoffe in Kosmetika und Farbstoffe in Kleidung sind die gängigsten Auslöser von Kontaktallergien.

Lichtschwielen (Aktinische Keratosen)

UV-B-Strahlen können im Laufe der Zeit das Erbgut in den Zellen der obersten Hautschicht verändern. Die aktinische Keratose, eine Vorstufe des hellen Hautkrebses, ist charakterisiert durch kleine, rötliche Flecken mit festhaftenden Schuppen vornehmlich im Bereich der lichtexponierten Haut von Kopf, Gesicht und Handrücken.

Übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose)

Betroffene übermäßigen Schwitzens leiden unter einer unverhältnismäßig hohen Schweißausschüttung vornehmlich an Handflächen, Fußsohlen und Achselhöhlen (lokalisierte Hyperhidrose). Eine generalisierte, also den ganzen Körper betreffende, Hyperhidrose kann ein Zeichen einer anderen zu Grunde liegenden inneren Erkrankung sein.

Juckreiz (Pruritus)

Die quälende Sinneswahrnehmung wird von einer Untergruppe der Nervenfasern ausgelöst, die durch die Botenstoffe Histamin und Serotonin stimuliert werden. Kratzen zieht einen Teufelskreis nach sich. Das Jucken kann auf eine Region begrenzt sein oder den gesamten Körper betreffen – eine große Bürde, die oftmals auch psychische Probleme zur Folge haben kann.

Defekte (Ulzera) der Haut und Schleimhaut

Schlecht durchblutete oder belastete Stellen der Haut sind besonders anfällig für Geschwüre. Die tiefliegenden Defekte können bis ist in die Subkutis bzw. sämtliche Wandschichten der Schleimhaut reichen. Infektionen und immunologische Prozesse können ebenfalls an der Bildung von Ulzera wie Aphthen beteiligt sein.

Biologika-Therapie

Man weiß heute bei vielen chronisch-entzündlichen Erkrankungen (z.B. chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Schuppenflechte, chronische Gelenksentzündung, atopisches Ekzem) welche Eiweiße (Proteine) im Entzündungsgeschehen eine entscheidende Rolle spielen. Bei “Biologika” handelt es sich um künstlich hergestellte Substanzen, die ihre Wirkung dadurch entfalten, indem sie diese Entzündungsbotenstoffe gezielt neutralisieren.

Immunsuppressiva

Diese Arzneimittel werden bei der Behandlung von immuno­logisch bedingten (also durch das eigene Immunsystem verursachte) Entzündungserkrankungen eingesetzt. In der Dermatologie z.B. bei der Psoriasis vulgaris, den blasenbildenden Autoimmundermatosen und den Kollagenosen. Hierzu gehören Medikamente wie CellCept®, Endoxan®, Imurek®, Methotrexat®, Resochin® oder Sandimmun®, deren Wirkung dadurch zustande kommt, dass sie den Zellstoff­wechsel beeinflussen.

Kryotherapie

Seit der Antike (griech.: kryo = kalt) nutzt der Mensch die Eigenschaften von Kälte im therapeutischen Bereich. In der Dermatologie wird Gewebe durch Kälte gezielt vernichtet: mittels flüssigem Stickstoff (-195 Grad Celsius) werden unerwünschte Hautveränderungen „vereist“. Das Verfahren kommt vielfältig zum Einsatz (z.B. Entfernung gutartiger Wucherungen).

Botulinumtoxin („Botox“)

Das Nervengift Botulimtoxin wird in stark verdünnter Dosis seit Jahrzehnten in der Medizin gebraucht, z.B. bei der Therapie neurologischer Erkrankungen. Auch bei Schielen (der Augen) kam der Eiweißstoff, der von Bakterien erzeugt wird, zum Einsatz. Er hemmt die Signalübertragung von Nervenzellen auf Muskeln – oder, wie im Falle einer Hyperhidrose – auf die Schweißdrüsen.

Biopsien zur Diagnose und Therapiesicherung

Nicht nur in unklaren Fällen bildet die Gewebsentnahme einen wesentlichen Baustein in der Diagnostik von Hauterkrankungen. Die histologische Untersuchung ist häufig ein wichtiger Schritt in der Therapieentscheidung. Bei oberflächlichen Biopsien wird die Haut flach abgetragen, ein reiskorngroßes Stück wird entnommen (z.B. Weißer Hautkrebs) wenn alle Schichten erfasst werden sollen.

Exzision gutartiger und bösartiger Hauttumoren

Egal ob Pigmentveränderung, nicht verheilende Läsion, Jucken oder beschleunigtes Wachstum neu entstandener Male der Haut – diese sollten von Spezialisten untersucht, gegebenenfalls auch entfernt werden. Meist wird aus dem „gesunden Gewebe“ geschnitten, um etwa bei einem bösartigen Tumor das Risiko beschleunigten Wachstums mit sofortiger Wirkung zu unterbinden.

Kinderdermatologie (pädiatrische Dermatologie)

Die pädiatrische Dermatologie hat sich in den vergangenen Jahrzehnten als bedeutendes Teilgebiet sowohl der Dermatologie als auch der Pädiatrie etabliert. Als klinische Disziplin befasst sie sich mit dem gesamten Spektrum akuter und chronischer Hauterkrankungen bei Neugeborenen, Säuglingen, Klein- und Schulkindern sowie Adoleszenten.

Wundbehandlung

Wunden haben unterschiedliche Ursachen, der Heilungsvorgang kann sich entsprechend langwierig gestalten: Verbrennungen, Dekubitus (Wundliegen), offene Wunden als Folge des Diabietes mellitus, aber auch Schnittwunden bedürfen sowohl einer Wundanamnese als auch einer individuellen Therapie, der sogenannten, meist „feuchten“ Wundbehandlung.

Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppen als Zusammenschluss von Betroffenen sind ein unverzichtbarer Teil unseres Gesundheitswesens: Sie stellen ein wichtiges Bindeglied zwischen ÄrztInnen, PatientInnen, Sozialversicherung und Gesellschaft dar. Die Selbsthilfe ist jener Teil eines Genesungs- oder Pflegeprozesses, der die medizinische Betreuung ergänzt und bereichert.

Ästhetisch störende Hautveränderungen

Kleine Hautveränderungen wie „Hautauswüchse“ (papillomatöse Nävi), Stielwarzen (Fibrome), Alterswarzen (seborrhoische Keratosen) oder Altersflecken (Lentigines): sie alle haben gemeinsam, dass sie meist unerwünscht sind. Die Wahl der Entfernungsmethode hängt von der genauen Diagnose, dem Körperbereich und der Größe des Auswuchses ab.

Haarausfall (Effluvium und Alopezie)

Von Effluvium spricht man im Falle eines nicht sichtbaren Haarausfalls, wobei jedoch die „normale“ tägliche Ausfallsrate von 50-100 Haaren/Tag überschritten wird. Als Alopezie wird die sichtbare Haarlosigkeit bezeichnet. Ein gezieltes Vorgehen bei der Abklärung verhindert diagnostische Fehler und so Misserfolge in der Therapie.

Überschiessende Narbenbildung und Keloide

Operationen, Verletzungen oder auch Erkrankungen der Haut ziehen die Bildung von Narben nach sich. Ist die Wundheilung gestört, kann es zu verbreiterten Narben (hypertrophe Narben) oder auch Narbenwucherungen (Keloiden) kommen. Diese können zu Beschwerden wie Juckreiz und Schmerzen führen und stellen oft auch ein ästhetisches Problem dar.

Angeborene und erworbene Pigmentmale/Pigmentstörungen

Ein Überschuss/Mangel an Farbstoffen der Haut kann ästhetisch störende, psychisch belastende Manifestationen haben. Die Ursachen reichen von erblichen (Vitiligo, Albinismus) über hormonelle Komponenten (Melasma, Chloasma), sonnenbedingte Schäden (Altersflecken) bis zu den Folgen entzündlicher Hauterkrankungen (Schuppenflechte, Arzneimittelexanthem).

Schwangerschaftsdermatosen

Hautveränderungen in der Schwangerschaft wie das Polymorphe Exanthem und das Atopische Ekzem sind meist kein Grund zur Sorge. Beim Auftreten eines Pemphigoides gestationis rund um die 21. Woche ist das Risiko einer Frühgeburt (sowie einer Plazentainsuffienz) erhöht ebenso wie beim starken Juckreiz, dem Pruritus gravidarum.